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Foto: privat

Ich war ja eigentlich dabei einen Beitrag zu schreiben mit dem Titel „Ich bin dann mal weg…“ um meine Baby- Auszeit anzukündigen. Ich kam aber dann gar nicht mehr dazu diesen Text zu Ende zu schreiben. Und jetzt liegt sie hier auf meinem Arm (eine Hand muss grade reichen zum schreiben …), satt und zufrieden und wir sind überglücklich. Überglücklich, darüber dass sie da ist, dass es ihr gut geht, dass die Kleine eine wirklich liebe Schwester ist.

Die Kleine war in den ersten Tagen etwas irritiert wenn ihre kleine Schwester (ich nenn sie mal „Mini“) geweint hat. Dieses leise und doch kräftige weinen dieses kleinen Mini- Menschen konnte sie nicht einordnen. Ich habe dann einfach immer versucht für sie zu übersetzen, was sie wohl sagen möchte. Wenn man der Kleinen dann sagt „Schau mal, sie sagt jetzt: Ich habe hunger!“ dann hat sie es gut verstanden und ist gar nicht mehr irritiert. Inzwischen ist sie schon eine Profischwester geworden und hat auch schon gut gelernt, dass man mit einem kleinen Baby ganz sanft umgehen muss.

Die ersten Tage

Die Geburt lief wunderbar und unkompliziert und war für den Papa und mich ein schönes Erlebnis. Wir sind nach der Geburt direkt heim gefahren und haben es uns in unserer Höhle gemütlich gemacht. Leider musste ich nach vier Tagen raus aus der Geborgenheit und das warme Wochenbett gegen ein karges Beistellbett im Kinderkrankenhaus tauschen. Mini hatte die Neugeborenengelbsucht und musste bestrahlt werden. Zu allem Überfluss hatte ich dann auch noch einen Magen-Darm-Virus im Krankenhaus. Um so glücklicher war ich, als wir nach zwei Tagen wieder entlassen wurden. Weihnachten konnten wir dann sogar wie gewünscht mit unseren Familien zusammen feiern…

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Foto: privat

Ich wünsche Euch ein wundervolles und fröhliches neues Jahr,

Herzlichst, Eure ganz besonders glückliche Mama